Fast 90 Prozent unserer Zeit halten wir uns in geschlossenen Räumen auf. Wohngesundheit ist deshalb ein wichtiges Stichwort. Besonders wenn Kinder im Haus wohnen, haben Schadstoffe im Wohnumfeld nichts zu suchen. Sie reagieren - genauso wie Allergiker oder Chemikaliensensitive - empfindlich auf Belastungen der Raumluft. Ein so genannter unkontrollierter Luftwechsel über Fugen und Ritzen findet (fast) nicht mehr statt. Was aus energetischen Gründen also sinnvoll ist, kann baubiologisch problematisch werden. Trotzdem reagiert der Körper darauf: Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Schwindel, Hautausschläge oder Asthma können die Folge von schadstoffbelasteter Luft sein. Wichtig für ein wohngesundes Haus ist deshalb die richtige Baustoffwahl, damit Schadstoffe erst gar nicht ins Haus gelangen.

Die häufigsten in Wohnräumen vorkommenden Schadstoffe sind:
- Kohlenstoffdioxid (CO2), entsteht durch das Ausatmen
- Schwefeldioxid (SO2), dient unter anderem zur Herstellung von Farben und Farbstoffen
- Formaldehyd (CH2O), dient unter anderem zur Herstellung von Kunststoffen und PVC
- Flüchtige organische Stoffe (VOC), sind unter anderem in Lösemitteln enthalten

 

Dem seit 15 Jahren bestehenden System EMICODE® liegen eine exakt definierte Prüfkammeruntersuchung und strenge Einstufungskriterien zugrunde. Die einheitliche Verwendung von EMICODE® durch die GEV-Mitglieder (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe) steht für Sicherheit. Achten Sie daher beim Kauf von Baustoffen auf dieses Prüfsiegel.

GEV:

Sogenannte Verlegewerkstoffe, die mit dem Zeichen EMICODE EC1® als „sehr emissionsarm“ gekennzeichnet sind, bieten größtmögliche Sicherheit vor Raumluftbelastungen, Gesundheitsschutz und hohe Umweltverträglichkeit. Mit dem EMICODE® ausgezeichnete Produkte stehen für moderne, lösemittelfreie und emissionsarme Bauprodukte.

Mit unseren emissionsgeprüften Baustoffen sind Sie auf der sicheren Seite - Egal ob Estrich, Dämmstoff, Ziegel oder Innentür.

Weitere Informationen zu emmissionsgeprüften Baustoffen erhalten Sie beim Umwelt Bundesamt.